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wahrnehmen und begegnen 

mit diesen beiden Begriffen will ich beschreiben, was mir auf der Spur meiner Sehnsucht wichtig ist.

 

Wahrnehmen ist zweckfrei. Was ist, soll sein dürfen ohne sofort bewertet und beurteilt zu werden. Wahrnehmen heißt: mich wahrnehmen wie ich bin - mit meinen Verletzungen, meiner Leidenschaft, meinen Fragen und Zweifeln, meinem Glauben und meiner Sehnsucht. Zunächst darf ich es einfach spüren, darf davon betroffen sein, darf mich freuen und lachen, darf auch klagen, trauern und weinen. Es geht darum, da zu sein und da sein zu dürfen.

 

Da-sein ist der Raum, in dem ich der Wirklichkeit begegnen kann, die man im christlichen Glauben Gott nennt. Nach dem Zeugnis der Bibel ist einer der Namen Gottes: Ich bin der Ich-bin-da.

 

Auf der Spur meiner Sehnsucht habe ich durch's Üben der Wahrnehmung diese Erfahrung gemacht. Ich habe dadurch mehr innere Ruhe gefunden. Gefunden habe ich dadurch auch einen tieferen Zugang zur Botschaft Jesu von einer bedingungslosen Liebe, in der ich mich aufgehoben und geborgen fühlen darf.

 

Wenn ich Ihnen meine Erfahrungen in der Geistlichen Begleitung zur Verfügung stelle, dann verstehe ich das als Einladung für Ihre Suche. Ich will Ihnen helfen Ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen. 

 

Die Geschichte kann verdeutlichen, wie ich wahrnehmen verstehe:

Ein kleines Mädchen kommt später nach Hause als mit der Mutter vereinbart. Als die Mutter das Mädchen fragt, warum sie so spät kommt, antwortet das Kind: Meiner Freundin ist die Puppe kaputt gegangen, da habe ich ihr geholfen. Ah, sagt die Mutter, hast du ihr geholfen die Puppe zu reparieren? Nein, sagt das Kind, ich habe ihr geholfen zu weinen.  (Verfasser unbekannt)